
Der Schleswig-Holsteinische Amateur-Box-Verband kann sich über sechs neue Kampfrichteranwärter freuen. Nach mehreren intensiven Ausbildungstagen haben alle Teilnehmer die abschließende Theorieprüfung erfolgreich bestanden – jeder mit mehr als 90 von 100 möglichen Punkten.
Unter der Leitung von Kampfrichterobmann Marco Wilzopolski und Mirko Oswald ging es um deutlich mehr als das reine Lernen von Regeln.
Behandelt wurden unter anderem die aktuellen Wettkampfbestimmungen, die Aufgaben und Verantwortlichkeiten des gesamten Kampfgerichts, die Arbeit von Ring- und Punktrichtern, Wertungskriterien und Punktzettel sowie typische Situationen im Ring.
Auch das Anzählen, Verwarnungen und Disqualifikationen, das Zusammenspiel von Supervisor, Ringarzt, Zeitnehmer und Punktrichtern sowie die Abläufe einer Boxveranstaltung gehörten zur Ausbildung.
Mit der bestandenen Theorie beginnt nun der entscheidende praktische Teil. Die Anwärter werden bei kommenden Veranstaltungen als Hilfspunktrichter eingesetzt. Ihre Wertungen werden mit den offiziellen Ergebnissen verglichen und gemeinsam ausgewertet.
So wächst aus theoretischem Wissen Schritt für Schritt die Sicherheit, die ein Kampfrichter am Ring benötigt.
Sechs Anwärter, sechs bestandene Prüfungen – und jetzt geht es an den Ring.